Eine Studie vom Fraunhofer ISI zu den geplanten Regeln zeigt, wenn Vermieter weiter Gasheizungen einbauen, müssen Mieter und Eigentümer viel mehr Geld für das Heizen bezahlen.
- Mieter zahlen von 2027 bis 2045 etwa 18.600 Euro mehr
- Hausbesitzer zahlen im gleichen Zeitraum etwa 23.700 Euro mehr
Die Studie vergleicht Gasheizung mit Wärmepumpen:
- Bei Gasheizungen steigen die monatlichen Heizkosten stark
- Bei Wärmepumpen steigen die Kosten nur leicht
Beispiele:
- Wohnung (70 m²):
- Gas: bis ca. 454 € pro Monat im Jahr 2045
- Wärmepumpe: ca. 181 € pro Monat
- Einfamilienhaus:
- Gas: bis ca. 566 € pro Monat
- Wärmepumpe: ca. 240 € pro Monat
Selbst wenn der Strom teuer ist, bleibt die Wärmepumpe günstiger als Gas.
Der Umweltverband BUND warnt:
- Mieter haben keine Wahl über die Heizung
- Sie müssen trotzdem die hohen Kosten zahlen
- Das kann sozial unfair werden
Fazit:
- Wärmepumpen sind langfristig deutlich billiger
- Neue Regeln könnten viele Menschen finanziell stark belasten
- Die Politik soll nachbessern und Mieter besser schützen
(Quelle: Fraunhofer ISI: Reiches Heizungs-Gesetz könnte Mieter 18.000 Euro kosten – pv magazine Deutschland)
